Therapie Tagebuch zum Rebirthing


Aus dem  Tagebuch flattern Bilder in den Raum ...
Aus dem Tagebuch flattern Bilder in den Raum ...

EINFÜHRUNG

Diese Klientin machte erstmals 1997 eine Reinkarnationstherapie. Damals war sie 27 Jahre alt, von Beruf Krankenschwester.
In späteren Jahren besuchte sie unseren Ausbildungskurs für Therapeuten.
Sie beschreibt hier ihre Erlebnisse während des Intensiven Atmens im Rahmen einer Reinkarnationstherapie.
Während des Atmens werden keine Bilder ausgesprochen.
Ich bitte darum, diese Schilderung von ihr nicht als Maßstab für eigenes Erleben zu nehmen.
Jeder erlebt das Seinige und alles ist stimmig und wertvoll.

TAGEBUCH FREITAG

Etwas ganz Unglaubliches, Wunderbares, Unfaßbares ist heute [während dem Intensiven Atmen] geschehen. Mir wurde eine unbeschreibliche Gnade zuteil. Klingt das pathetisch? Selbst der allergrößte Pathos würde dem, was ich gesehen habe, nicht gerecht. Ich kann nur mit meinen kleinen bescheidenen Worten versuchen, es zu beschreiben.
Ich laufe nach der Sitzung stundenlang wie betäubt durch den Englischen Garten, zugleich aber irgendwie hellwach, mit unheimlich geschärfter Wahrnehmung. Ich besetze für eine weitere Stunde die Schaukel auf einem Kinderspielplatz - mir ist einfach danach. Was ist passiert?

Ich sollte die gesamte Sitzung durchatmen, um meine Energie zu zentrieren, durchzuspülen, sozusagen die Chakren zu vertikalisieren. Versteh ich auch alles, ist mir irgendwie bekannt. Ich atme also, und fühle irgendwo, daß heute etwas eigenartiges geschehen könnte. Ich fühle ganz genau die Kraft der Tachyonensteine, die Du [= Therapeutin] auf meinen Körper legst. An den goldenen Kugeln in meinen verkrampften Händen halte ich mich regelrecht fest. Sie tun mir gut. Und besonders intensiv spüre ich meine Stirn, mein Scheitelchakra. Herz und Solarplexus sind zu, sagst Du. Das sind genau die Stellen, die mir in den Bildern am meisten wehtun. Ich gerate allmählich in einen merkwürdigen Zustand.

Die Krämpfe lösen sich, mein Geist bewegt sich in eine andere Dimension. Ich spüre meinen Körper immer noch, aber ich sehe eine andere Welt. Sehr vertraut, warm, nah. Du fühlst das, ich vertraue Deiner Führung absolut und atme da hindurch. Ich empfinde meine Kraft, für die ich mich immer so geschämt habe, als grenzenlose Kraft. Ich sehe mich über eine unendliche Wasserfläche gehen. Ich bin die Erde und das Wasser, der Regenbogen, Stein, Pflanze, Tier und Geist zugleich. Meine Energie, meine Kraft ist allumfassend. Ich stehe auf der Erde und mein Kopf ragt in die Sterne, mein Geist fällt in sie hinein. Ein unbeschreibliches Gefühl - sicher verankert und doch frei von jedem Zwang und jeder selbst auferlegten Beschränkung.

Daß der Atem eine solch machtvolle Energie darstellt, war mir bis heute in diesem Ausmaß nicht bewußt. Und was bitte hast Du mit meinen Füßen gemacht? Es ist mal wieder genau das Richtige im richtigen Moment. Nach einer kleinen Schrecksekunde lasse ich mich in die Berührung fallen, verstehe sie, genieße die Nähe. Und ich gerate immer tiefer in eine Art von ekstatischem Zustand. Mein Atem fließt weicher, langsamer, steht still [= Segelphase] . In dieser Stille falle ich in eine andere Welt. Vor mir erscheint eine hohe weibliche Gestalt [Anm: vermutlich Ausdruck des höheren Selbstes], unglaublich schön, nah, weiß und golden strahlend. Ich empfinde ein unendliches tiefes Gefühl von Heimkehr, Friede, Liebe - Glück. Sie spricht zu meinen Gedanken: "Ich war immer bei Dir. Ich werde immer bei Dir sein. Weil ich Dich liebe wie mich selbst, (Ich höre dies ganz deutlich!), habe ich Dich geschaffen, habe ich Dich inszeniert (Zitat!), Du brauchst nie wieder etwas zu fürchten, weil ich Dich liebe. All Deine Masken benötigst Du nicht, weil ich Dich liebe. All diese Spiele sind überflüssig, weil ich Dich liebe. Vertraue Dir, vertraue mir, Deiner Seele, Deiner Kraft. Sie tut nie etwas Falsches, denn ich liebe Dich."

Ich stehe fassungslos vor ihr, begreife nicht, womit ich dieses unendliche Gefühl, diese Gnade der Liebe verdient habe, da sagt sie: "Sieh, wer hier auf Dich wartet." Und sie weist nach ihrer linken Seite. Und ich sehe ihn. ER ist es, ich erkenne ihn. Strahlend lächelnd kommt er auf mich zu, mein ewiger Geliebter, mein Freund, mein Vertrauter, Hälfte meines Lebens, und er nimmt meine Hände. Sagt: "Ich war immer da und hier werde ich auf Dich warten. Sei stark in Deiner Liebe, gib sie." Unsere Körper aus Licht und Energie verschmelzen miteinander, und nichts, nichts auf dieser Welt, nichts war jemals für mich so richtig, tief, allumfassend, glückselig, heilig. Gemessen an dieser Erfahrung ist jeder irdische Liebesakt nur läppisches Getast. Irgendwann, nach einer viel zu kurzen Ewigkeit, lösen wir uns voneinander, meine Kehle ist zugeschnürt, Tränen laufen über mein Gesicht und ganz weit weg spüre ich, daß Du mich mit Deiner Kraft unterstützt, da ist die Berührung auf meiner Stirn, meinem Haar ... Und ER läßt mich gehen, zurück in diese Welt.

Deine Stimme ruft mich zurück ins Hier und Jetzt. Ich folge, aber ich kann nicht reden, mein Hals schmerzt und die Stelle, an der Du meine Stirn berührt hast. Ich weiß nicht, warum. Ich bin dann ein paar Minuten allein, versuche mich so gut es geht zu sammeln, aber die kurze Zeit reicht dafür bei weitem nicht. Ich brauche eine ganze Ewigkeit, so scheint es mir, um auf diese Erde zurückzukehren. Ob Du weißt, was in mir vorgeht? Jedenfalls wartest Du geduldig bis ich ausgeschnieft habe, reichst mir - auf mir ganz unerklärliche Weise - ein Taschentuch nach dem anderen. Ich hocke da und bin außerstande, irgendetwas zur Erklärung zu sagen. Das Gefühl von Verlust und Angst wird übertönt vom Bewußtsein, einer universellen, unvergänglichen, selbstlosen Liebe teilhaftig geworden zu sein. Etwas in mir hat sich geöffnet, ganz weit, und nach dieser Erfahrung kann nichts weiter so sein wie vorher, nie mehr. Die Ahnung, Heiliges berührt zu haben ...

Ich habe jetzt, viele Stunden danach, noch immer das sichere Gefühl, nie wieder hassen zu können, Schlechtes zu reden, zu verachten. Meine Arroganz, mein Hochmut ist - tatsächlich! - einem Gefühl von umfassendem Frieden, Verstehen, Begreifen und Liebe gewichen - einer Liebe, die alle Menschen, alles Leben in sich einschließt. Es ist ganz und gar überwältigend, unglaublich. Es ist das klare Bewußtsein, ENDLICH begriffen zu haben.
KEINER meiner Panzer, keines meiner Machtspiele, nicht eine von all meinen Masken ist jetzt noch notwendig, weil dieses Wesen MICH LIEBT. Ich liebe, und ich werde geliebt. Ich KANN lieben. Meine Angst und Scham vor dieser gewaltigen Kraft ist verschwunden, weg. Was magst Du jetzt wohl von mir denken? Geht das alles ein bißchen zu schnell? Kannst Du mir überhaupt glauben? Aber ich schwöre bei Gott und meinem Leben: Niemals zuvor war etwas so wahr und so ehrlich wie dieses Empfinden. Ich hoffe nur, und bete darum, daß ich es irgendwie halten kann, daß ich es jeden Tag neu fühlen und erschaffen kann.

Wie kann ich JETZT noch irgend etwas fürchten? Den Tod habe ich von jeher nur respektiert. Er ist wertfrei und gerecht. Aber noch nicht einmal das Sterben ängstigt mich jetzt mehr. Ich weiß, was, wer auf der anderen Seite auf mich wartet und ich freue mich darauf. Diese letzte Vereinigung wird der Abschluß meiner hiesigen Verantwortung werden. Ja. Verantwortung. Ich nehme sie an, ich nehme sie auf mich, ich akzeptiere sie. Sie ist der Sinn. Die Verantwortung für die eigene Entwicklung. Darum ging es immer und nun endlich habe ich es begriffen. Ich habe zudem noch das Gefühl, alles was ich möchte, tun zu können. Ich hatte vor dem Fasten zum Beispiel immer Angst und nun denke ich, daß ich, wenn es sein muß, zwei oder drei Wochen ohne Nahrung auskomme. Ich habe Liebe, Licht und Frieden gesehen, und mehr brauche ich nicht. So kommt es mir jedenfalls gerade eben vor.

Zum ersten Mal in meinem jetzigen Leben - und von allen Leben - fühle ich tief hier drin, daß da etwas ist, das mir so lange gefehlt, das ich so lange schmerzhaft entbehrt habe. Und nun endlich habe ich es in mir selbst gefunden, habe ich den Schatz gehoben. Jetzt muß ich ihn "nur" noch weise einsetzen, ihn richtig und endgültig verstehen. Schon wieder so ein Haufen Philosophie, aber gerade das geht mir eben durch den Kopf, durch meine Seele, mein neu entdecktes Herz. Ich spürte deutlich die immense selbstlose Kraft in Deinen Händen. Woher kommt diese Kraft? Wie machst Du das? Woher weißt Du immer um den richtigen Zeitpunkt? Ist es Erfahrung, Wissen, Vertrauen, Intuition? Alles zugleich? Ist das Deine besondere Aufgabe und Begabung? Ja, ich glaube, das ist es. Morgen werde ich mir "Contact" [Kinofilm] ansehen. Und jetzt werde ich schlafen, ich bin zum Umfallen müde.

TAGEBUCH SAMSTG

Vorstellung von einem höher schwingenden Wesen
Vorstellung von einem höher schwingenden Wesen

Irgendetwas in mir hat sich verändert, grundlegend, endgültig. Ich fühle mich ausgezeichnet damit, ein bißchen gewachsen zu sein, ein bißchen größer, vollständiger zu sein. Mir diesen Film nahezulegen, war ein Volltreffer. Es klingt verrückt, aber alles, was dieser Film zeigte, war mir absolut sonnenklar. Ob es die dreidimensionale Botschaft ist oder der Transporter, der das Raum-Zeit-Kontinuum verändert, die Krümmung von Raum und Zeit verstärkt und, wie soll ich das nennen - beschleunigt. Jedenfalls erkannte ich das alles wieder. Es war wie nach Hause kommen. Zum ersten, zum allerersten Mal gibt es mehr Antworten als Fragen in meinem Leben. Ich sollte vielleicht zu dem Wesen [= ER], das ich gestern gesehen habe, etwas ergänzen. Es ist viel älter als die Rasse, von der ich stamme. Das heißt ER ist, wenn ich das so selbstverständlich sagen darf, älter als die Plejadier. (Du bist der Einzige, dem ich das so sage. Ich glaube, andere Leute sperren einen für "sowas" ein.). Sie [die Wesen, zu denen ER gehört] sagten leider nicht, woher sie kommen, aber ich verstand, daß ihr Streben eine einheitliche vollkommene Sternrasse ist. Sie waren weiß und golden, während mein Körper eher blau [= plejadisch] leuchtete. Die Harmonie zwischen uns war überwältigend, perfekt. ER sagte noch, daß er seine Aufgabe, Macht zu verstehen, bereits erfüllt hätte und meine Aufgabe sei es, Gefühl zu integrieren. Wir seien am Schluß dieser Reise wieder eine Einheit, vollständiger und wissender. Ich kann dem Erlebnis tatsächlich den Namen "Kontakt" geben. Ich war mir noch niemals einer Sache so sicher. Die tiefe Dankbarkeit, die ich empfinde, kann ich mit Worten nicht beschreiben.

TAGEBUCH SONNTAG

Was soll ich sagen? Mir ist, als könnte ich nie wieder aufhören zu lächeln. Keine Zweifel mehr, nur noch Gewißheit. Keine Angst mehr, nur noch Vertrauen, liebevolle Heiterkeit. Keine Arroganz, kein Hochmut, kein Panzer mehr, dafür demutsvolle Dankbarkeit und unendliche Liebe. Reine Harmonie, endgültiges Begreifen.
Ich wünschte mir so sehr, daß jeder Mensch das nur ein einziges Mal im Leben erfahren darf. Die Welt würde in sehr kurzer Zeit gewandelt werden. Ich fürchte keine Verletzung mehr. Ich weiß, jede Wunde, jede Narbe, alle Tränen haben Sinn, Ziel.Alles, was ich ich jemals getan oder nicht getan habe, war gut und richtig. Ich weiß. Ich habe verstanden. Ich habe gesehen. Ich habe Dich endlich wiedergefunden, mein Freund, ich war nie allein, und wenn du mich auf Deiner Wanderschaft je vermißt hast, ich war immer bei dir. Ich kenne Dich schon so lange. Länger, als dieser Planet besteht. Ich weiß es, es ist so. Ich möchte zum Dichter, zum Prediger werden, um dieses Gefühl zu beschreiben, aber ich ahne, daß dem kein Wort gerecht wird. Heute war ich kurz zu Hause [Adresse in 3D], ein paar Stunden nur. Das Gefühl für meinen Mann hat sich grundlegend gewandelt. Er spürte es genau und war erstaunt und glücklich über die Veränderung. Ich bin zutiefst dankbar für seine Anwesenheit in meinem Leben, für seine Geduld, sein Bemühen um Verständnis und ich sagte ihm das auch so. Es geht endlich nicht mehr um Angst und Bosheit, Unterdrückung und Überlegenheit. Das alles ist nicht mehr nötig...


Ein Leser dieses Tagebuchs oben,

der selbst eine Woche Reinkarnationstherapie bei mir machte, schreibt einige Zeit später (2008):

Das war bis jetzt meine wertvollste Urlaubswoche, die ich in meinem Berufsleben erlebt habe! ... was hast Du am letzten Therapietag mit mir gemacht, als ich diesen unbeschreiblich schönen Gefühlszustand erleben durfte? Ich war in einem total offenen Sein. Das war nicht von dieser Welt. Ich finde keine Worte. War das die Einheit, das Paradies, war ich tot? Ich hätte diesen Zustand so gerne in meinen Alltag mitgenommen. Das hat mich total umgehauen...
Bevor ich zu Dir kam, hatte ich das
Tagebuch einer Klientin auf Deiner Homepage gelesen. Sie ging stundenlang durch den englischen Garten mit diesem wunderbaren Gefühl und ich dachte mir, was meint die wohl?? Ich konnte nichts damit anfangen. Jetzt, nach meinem eigenen Erlebnis am letzten Therapietag kann ich es ahnen (obwohl es sicher jeder anders fühlt), was sie gemeint hat.
Herzliche Grüße N.N.